Über mich 

 

Ich bin 1976 in Berlin geboren und seit dem fest verwurzelt mit meiner Lieblingsstadt und den Menschen die dort leben.

 

Ich hatte das große Glück, viel von der Welt bereisen zu dürfen und viele anderen Kulturen und Menschen kennen zu lernen.

Es war mir schon immer eine Herzensangelegenheit Menschen kennenzulernen, zuzuhören und von ihnen zu lernen. Dabei machte es nie einen Unterschied ob diese Menschen eine andere Hautfarbe hatten, nach einer anderen Kultur lebten oder behindert waren.


Schon während meiner kaufmännischen Ausbildung merkte ich, dass das nicht das Richtige für mich ist. Es fehlte mir der Umgang und die Arbeit mit den Menschen. So habe ich bei allen weiteren Aust- und Weiterbildungen immer diejenigen gewählt, die mit Menschen, deren Zusammenleben und ihrer Gesundheit zu tun haben.


Vor 15 Jahren bekam das Wort "Inklusion" dann noch einmal eine ganz neue Bedeutung für mich. Ich bekam Zwillingsmädchen - eines davon mit Down Syndrom. Seit dem habe ich mich im Bereich Inklusion und im psychologischen Bereich kontinuirlich weitergebildet. Seit 2007 arbeite ich in der  psychologische Beratung von Eltern behinderter Kinder und gebe WorkShops zum Thema "Leben mit Behinde-rung", "Wie verliere ich mich  nicht" oder auch  "Geschwisterkinder". Seit 2011 arbeite ich als Inklusionstherapeutin mit behinderten Kindern und deren Eltern im direkten Kontakt mit Schulen, Therapeuten etc. in der Umfeldarbeit aber auch am Menschen an sich. Wo können die Kinder gestärkt und wie und wo integriert werden, damit sie sich wohl fühlen. Seit 2017 biete ich während der Jahresbegleitung auch mobiles snoezelen mit körperlich und/oder geistig behinderten Kindern. Hauptberuflich arbeite ich heute immer noch als Sozialarbeiterin bei einer Berliner Wohnungsbaugenossenschaft.


Meine Tochter mit Down Syndrom geht heute in die 10. Klasse einer Waldorfschule und steht mit beiden Beinen fest im Leben. Sie ist selbstbewusst und geht offen auf Menschen zu. Sie hat gelernt mit Rückschlägen und ihren Gefühlen umzugehen und ist dabei eine junge "Erwachsene" zu werden. Ich bin glücklich, ihr all das mit auf den Weg gegeben zu haben, auch wenn es nicht immer einfach war.