Anthroposophische Heilkunde

In Situationen in denen Krankheiten chronisch werden oder aber der Körper und die Seele parallel zur schulmedizinischen Behandlung Unterstützung benötigen, kann die Anthroposophische Heilkunde (basierend auf den geisteswissenschaftlichen Erkenntnissen Rudolf Steiners) oft eine große Hilfe sein und neue Anstöße geben. Viele meiner Klienten sind überrascht, welch andere Herangehensweisen es hier noch gibt und welche Möglichkeiten sich bieten, sich selbst als Mensch besser kennenzulernen und zu verstehen.

Aus Sicht der Anthroposophischen Medizin bewegt sich ein Mensch zeitlebens zwischen Gesundheit und Krankheit. Beide Polaritäten gehören zusammen. Eine Krankheit zeigt ein Ungleichgewicht an. Und Gesundheit ist der Zustand, in dem sich Körper, Geist und Seele in einem individuellen Gleichgewicht befinden.

In der Anthroposophische Heilkunde wird der individuelle Mensch in seiner Biographie, in seiner aktuellen Lebenssituation und seinem seelischen und geistigen Befinden erfasst.

Dabei ist das Interesse immer darauf gerichtet, wie das Geistig-Seelische und der physisch lebendige Organismus des Menschen ineinander eingreifen und sich beeinflussen.

In der Anthroposophischen Heilkunde werden Heilmittelsubstanzen pflanzlicher, tierischer oder mineralischer Herkunft verwendet, wobei sich deren Wirkung vor allem nach ihrem Herstellungs-Verfahren ableitet.

Die Anthroposophische Heilkunde arbeitet immer interdisziplinär. Ich binde in diesem Bereich  seit langem die Phytotheraphie (mit Wickeln, Auflagen und Massagen) und die Schüsslersalze als Metallkomponenten mit ein.